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Wunder – meine persönliche Heilungsgeschichte

Wunder – meine persönliche Heilungsgeschichte

Einer der häufigsten Einwände gegen die Bibel ist, dass sie nicht wahr oder historisch genau sein kann, weil sie übernatürlichen Ereignissen beinhaltet. Wenn Gott aber existiert, warum sollte er denn nicht selbst in unsere Welt eingreifen und Wunder tun können?

Wunder in der Bibel sind nicht die Norm. Sie werden als etwas Außergewöhnliches dargestellt. Genauso werden Wunder nicht einfach überall um uns herum passieren, sobald wir Christen werden. Trotzdem dachte ich, es wäre hilfreich hier von einer meiner eigenen Wundererfahrungen zu berichten.

 

Kleine Anfänge

Ich bin generell nicht sehr groß, was heutzutage nicht wirklich ein Problem ist, da ich jetzt viele Leute kenne die auch so klein sind wie ich. Als ich fünf Jahre alt war, fiel schon auf, dass ich um einiges kleiner war als andere Jungs in meinem Alter. Aus irgendeinem Grund überzeugte unser Hausarzt meine Eltern, mit mir in ein Kinderkrankenhaus zu gehen, um einige Tests durchzuführen. Diese sollten zeigen, ob irgendetwas nicht mit mir stimmte oder mein körperliches Wachstum hemmte.

Im Urlaub im Krankenhaus

Ich kann mich immer noch lebhaft daran erinnern, wie wir zu unserem viertägigen „Urlaub“ mit meiner Mutter im Kinderkrankenhaus aufgebrochen waren. Meine Mutter durfte bleiben und mit mir in einem Zimmer schlafen, wovon ich begeistert war, da ich sie aus meiner Sicht endlich allein für mich hatte und nicht mit meinem Bruder oder Schwester teilen musste.

Die ersten Tage liefen sehr gut. Ich musste mich einigen Tests unterziehen, die gar nicht so schlimm waren, und hatte eine tolle Zeit zusammen mit meiner Mutter, die mir Geschichten vorlas, mit mir spielte und spazieren ging. An einem der Tage war eine neue, experimentelle Behandlung angesetzt, die an mir ausprobiert werden sollte. Dabei sollte mein Blutzuckerlevel durch Insulin auf ein bestimmtes Niveau abgesenkt werden, um schlüssige Ergebnisse zu erhalten. Als der Arzt mit der Behandlung begann und ich zum ersten Mal die Nadel seiner Spritze sah, rastete ich aus (was wahrscheinlich jeder fünfjährige Junge getan hätte), woraufhin der Arzt und die Krankenschwestern beschlossen, es sei am besten, mich durch eine leichte Narkose ruhig zu stellen, damit ich nicht alle Kabel aus der Maschine riss, an die ich angeschlossen wurde. Mehrere Krankenschwestern hielten mich fest, während ich noch versuchte gegen den Arzt anzukämpfen, der mich in Narkose versetzte.

Eine Überdosis Insulin

Ich kann mich selbst nicht mehr daran erinnern, was an den nächsten eineinhalb Tagen passierte, aber meine Mutter erzählte es mir und ich las ihren Tagebucheintrag, den sie schrieb als alles gerade passiert war und noch frisch in ihrer Erinnerung war. 

Nachdem ich eingeschlafen war, schloss mich der Arzt an ein Gerät an, das anzeigen sollte, wann ich der gewünschte Blutzuckerspiegel erreicht war, der nötig war für die folgenden Tests. Mir wurde also Insulin gespritzt, um den Blutzuckerspiegel zu senken und der Arzt und die Krankenschwestern beobachteten die Anzeigen ihres Geräts, während die Werte langsam zu sinken begannen.

Leider bemerkten der Arzt und das medizinische Personal nicht, dass ihr Gerät nicht fehlerfrei funktionierte. Zudem war der Arzt sehr jung und hatte gerade erste sein Studium abgeschlossen. Deshalb wunderte er sich nicht, warum das Gerät anzeigte, dass mir höhere Dosen an Insulin verabreicht werden müssten, um meinen Blutzuckerspiegel auf das gewünschte Niveau abzusenken.

Aus dem Tagebucheintrag meiner Mutter kann ich entnehmen, dass mir zuerst drei Einheiten Insulin gespritzt wurden. Weil das Gerät eine höhere Menge Insulin forderte, erhöhte der Arzt die Dosen und gab mir +2, +2, +2, +4, +6, +9, +11, +13, +15, +20, +30 Einheiten. Dann entschloss er sich endlich, Rat von seinen Kollegen einzuholen, da sein Gerät weiterhin anzeigte, dass der Blutzuckerspiegel noch nicht niedrig genug war.

Düstere Prognosen

Man kann sich vorstellen, welche Panik ausbrach, als das Krankenhauspersonal feststellte, dass ihr Gerät defekt war. Da ich sowieso schon seit Beginn des Tests unter Narkose stand, bemerkte der Arzt den Schock und das Koma, in das mein Körper aufgrund der übermäßigen Verabreichung von Insulin fiel, nicht. Das medizinische Personal versuchte rückgängig zu machen, was möglich war, aber musste feststellen, dass der Mangel an Zucker in meinem Blut, der durch die enorme Menge an Insulin ausgelöst wurde, wahrscheinlich schon zu großen irreparablen Schaden angerichtet hatte. Die Ärzte kamen zu meinen Eltern und entschuldigten sich, aber mussten ihnen sagen, dass ich entweder sterben würde oder im besten Fall als schwer geistig behindertes Kind wieder aufwachen würde.

Eine Antwort auf Gebet

Da meine Eltern Christen sind und all ihr Vertrauen auf die Bibel und die Auferstehung Jesu Christi setzen, suchten sie Hilfe im Gebet und baten alle ihre christlichen Freunde für mich zu beten während ich im Koma lag. Zu der Überraschung der Ärzte wachte ich einige Stunden später aus meinem Koma auf, kerngesund – ohne irgendwelche Beeinträchtigungen im Gehirn oder eine geistige Behinderung – Folgeschäden, die von den Ärzten als bestmögliches Resultat vorausgesagt worden waren.


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